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Herzlich willkommen auf Antiatom-Hanau
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Donnerstag, 20. Juli 2006 |
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Eigentlich hatten wir gedacht, dass mit dem Abbau der Hanauer Nuklearbetriebe und dem Abtransport der letzten plutoniumhaltigen Brennelemente (aus dem Hanauer Plutoniumbunker nach Frankreich im Jahr 2005) die Atomgeschichte Hanaus bald zu Ende gehen werde.
Mit der Mox-Fabrik und dem Lager der Nuclear Cargo Services (NCS) waren noch zwei Altlasten übriggeblieben. Der von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder geplante Verkauf der Mox-Anlage nach China kam aufgrund der zahlreichen Proteste aus der Anti-Atombewegung glücklicher Weise nicht zustande. In den Jahren 2006 bis 2009 - gab es neuen Ärger mit der Bahntochter NCS, die beabsichtigte, ein weiteres nukleares Abfalllager für schwach- und mittelaktive radioaktive Abfälle im Neubau Nukem 2 in Hanau-Wolfgang zu errichten. Durch Proteste und den heftigen Widerstand vieler HanauerInnen sowie von weiten Teilen der Bevölkerung aus dem Umland, konnte dies verhindert werden!
Die aktuellen dramatischen Ereignisse in Japan und die politischen Auswirkungen auf die deutsche Atompolitik machen nun auch in der Region Hanau weitere Aktionen erforderlich. Wir setzen uns für den Ausstieg aus dieser unverantwortlichen und unbeherrschbaren Technologie ein.
Mit einem Moratorium der Bundesregierung oder einem neuen "Atomkonsens" ist die Gefahr, die
von der Atomtechnologie ausgeht, längst nicht gebannt.
Machen Sie mit beim Protest gegen die Atomindustrie in Hanau, Deutschland und Weltweit! Für den Atomausstieg jetzt!
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Montag, 9. Januar 2012 |
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Fukushima strahlt weiter -
Bei uns soll nur die Sonne strahlen
Während in Japan ungehindert Lebensmittel aus der Region um Fukushima ohne Kennzeichnung in den Handel gelangen, Strahlungsmesswerte vertuscht werden und radioaktives Wasser ins Meer gelangt, will die Regierung damit beginnen, Menschen wieder in ihre verlassenen Heimatorte zurückzusiedeln. Eine beispiellose Verharmlosung der Strahlengefahren, die noch mit Spruch begründet wird: „Nur Menschen, die unglücklich sind und zu wenig lachen, sind von Radioaktivität bedroht!“
Bei uns in Deutschland spitzt sich die Debatte um Gorleben zu, da festgestellt wurde, dass im Salzstock unter dem geplanten Atomendmülllager explosives Erdgas lagert. Leider ist der Anteil der Ökostromanfragen wieder auf seinen normalen Stand zurückgekehrt. Unser Widerstand gegen die noch laufenden Reaktoren muss jedoch weitergehen!
Deshalb bitten wir alle AtomkraftgegnerInnen weiterhin zu unseren Mahnwachen zu kommen. Wir treffen uns am:
Montag, dem 9. Januar 2012 um 18 Uhr
am Brüder-Grimm-Denkmal am Hanauer Marktplatz
Elmar Diez
Wir lassen uns nicht beruhigen. Wir wollen weiterkämpfen, bis
auch das letzte Atomkraftwerk in Deutschland stillgelegt ist.
Atomausstieg jetzt!
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Freitag, 9. Dezember 2011 |
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Hallo liebe AtomkraftgegnerInnen,
Collage von der letzten Mahnwache erstellt von Christian Wolf.

beste Grüße
Elmar
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Mittwoch, 27. April 2011 |
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Anlässlich des "traurigen Jubiläums" des atomaren Unfalls in Tschernobyl am 26. April 1986, gab es auch in Hanau eine Gedenkveranstaltung. Auf Einladung des Bündnisses gegen Atommülllager hatten sich gegen 18:00 Uhr hatten sich weit über 100 Menschen auf dem Marktplatz der Brüder-Grimm-Stadt versammelt. Mit einer Kundgebung und einer Demonstration sollte an die historischen Ereignisse und die unzähligen Opfer dieser Katastrophe gedacht werden. Dabei wurde auch erneut der Ausstieg aus der Atomtechnologie und die Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke gefordert.
 (Fotos: Holger Greiner)
Gedacht wurde in den verschiedenen Ansprachen der zahlreichen Toten zunächst unter den "Liquidatoren", die zu hunderttausenden für die Aufräumarbeiten am havarierten Reaktor eingesetzt wurden oder der durch die Strahlung schwer gesundheitlich geschädigten Menschen – vor allem auch Kinder –, die heute noch in den sehr stark belasteten Regionen in der Ukraine, in Weißrussland und Teilen Russlands an den Folgen des damaligen Unglücks zu leiden haben.

Erinnert wurde auch an die schon Jahrzehnte andauernden Aktivitäten von Helferinnen und Helfern aus dem Raum Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis. Vertreterinnen der Christlichen Frauen für das Leben sprachen über ihr Projekt für das Waisenhaus "Schitkowitschi" (ca. 100 Kilometer von Tschernobyl entfernt) für dass sie über viele Jahre hinweg Hilfstransporte organisiert hatten. Die "Kraniche-Main-Kinzig" schilderten ihre Hilfsprojekte in der Ukraine.
In einer musikalischen Einlage präsentierte der junge Hanauer Liedermacher Philipp Gerbig einen Song mit der Forderung nach einem "Atomfreien Kraftwerk".
In Form eines Schweigemarschs schloss sich ein kleiner Demonstrationszug durch die Straßen der Hanauer Innenstadt an.
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Freitag, 18. März 2011 |
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Liebe MitstreiterInnen,
Unsere Mahnwache am Montag, dem 14. März
war ein voller Erfolg. Mit 300 TeilnehmerInnen , wie die FR schrieb,
waren wir sicher neben Frankfurt die zweitstärkste Veranstaltung in
Hessen Ich danke Euch allen, dass Ihr so gut geworben habt und, so gut
es ging, gekommen seid.
Doch „der Kampf geht weiter“, insbesondere weil die Bundeskanzlerin zwar Regung, aber noch keine echte Reaktion gezeigt hat.
Das
dreimonatige Moratorium ist beliebig auslegbar und kein wirklicher
Ausstieg. Die AKW-Betreiber haben immer noch das Heft in der Hand und
fangen an, sich zu wehren. Wenn Biblis A heute stillgelegt wird, so
fordern wir die endgültige Stilllegung und nicht nur für 7 Reaktoren, sondern für alle 17 Reaktoren in der Bundesrepublik.
Um dies klar zu machen, rufen wir erneut zu einer Mahnwache auf.
Montag, dem 21. März 2011
Um 18:00 Uhr
am Brüder-Grimm-Denkmal
Marktplatz Hanau
Wie auch beim letzten Mal mahnen wir mit „ausgestrahlt“ bundesweit. Bisher sind bereits 600 Mahnwachen in Deutschland angemeldet. Also über 200 mehr als beim letzten Mal.
Daher bitten wir Euch, genauso zahlreich zu kommen wie bei letzten Mal (Flugblatt zum Download).
Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt
Dies ist auch jetzt unser Motto
Mit atomfeindlichen Grüßen
Elmar Diez
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Montag, 25. Mai 2009 |
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Pressemitteilung von Montag, 25. Mai 2009
Stadt Hanau
Bundesverwaltungsgericht entscheidet gegen NCS
OB Kaminsky sehr erfreut über Ende des juristischen Tauziehens
Eine weitere Niederlage hat die Firma Nuclear + Cargo Services (NCS) in ihrem Ringen um ein drittes atomares Zwischenlager auf dem Betriebsgelände in Wolfgang hinnehmen müssen. "Auch der Versuch, die Zulassung der Revision beim Bundesverwaltungsgericht durchzusetzen und auf diesem Wege doch noch die Chance auf eine Baugenehmigung zu behalten, ist klar gescheitert." Dabei zeigte Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Montag in der Magistratspressekonferenz ganz offen seine Freude über das für die Brüder-Grimm-Stadt so vorteilhafte Ende des juristischen Tauziehens. "Der positive Imagewandel, der uns nach dem Ausstieg aus der Plutoniumwirtschaft gelungen ist, kann unverändert weitergehen."
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